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Fachlich geprüft von Ali B.Stand: 2026Aktualisiert am 2026-09-01

Mietrendite-Rechner 2026

Der Mietrendite-Rechner 2026 berechnet die Bruttomietrendite, Nettomietrendite und den Kaufpreisfaktor für Immobilien als Kapitalanlage. Berücksichtige Kaufnebenkosten und Verwaltungskosten für eine fundierte Investitionsentscheidung.

Eingaben & Parameter

Immobilienwerte & Mieteinnahmen für 2026 anpassen.

Stand 2026

Ca. 10,0 % vom Kaufpreis

Entspricht 12.000 € Nettokaltmiete p.a.

Berechnungsergebnis
Bruttomietrendite
4,80 %
Verhältnis Jahreskaltmiete zu Kaufpreis
Nettomietrendite
4,15 %
Unter Berücksichtigung aller Nebenkosten
Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger)
20,8x
Jahreskaltmieten bis zur Amortisation des Kaufpreises
Gesamtinvestition (Kaufpreis + NK):275.000
Kaufpreis pro m²:3.333,33 €/m²
Miete pro m² (monatlich):13,33 €/m²
✓ Fachlich verifiziert nach Immobilien-Bewertung Standards.

So funktioniert die Berechnung (Gesetzesstand 2026)

Die Berechnung der Mietrendite erfolgt nach anerkannten Immobilien-Bewertungsverfahren: 1. Bruttomietrendite (%): Bruttomietrendite = (Jahreskaltmiete / Kaufpreis) * 100 2. Nettomietrendite (%): Nettomietrendite = [ (Jahreskaltmiete - Nicht umlagefähige Kosten) / (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) ] * 100 3. Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger): Kaufpreisfaktor = Kaufpreis / Jahreskaltmiete

Beispielrechnungen (Praxis-Szenarien 2026)

Szenario 1: Eigentumswohnung als Kapitalanlage

Berechnung der Brutto- und Nettomietrendite für eine Eigentumswohnung im Gesamtwert von 250.000 €.

Eingabewerte:
Kaufpreis:250.000 €
Kaufnebenkosten (10 %):25.000 €
Monatliche Kaltmiete:1.000 € (12.000 € / Jahr)
Wohnfläche:75 m²
Nicht umlagefähige Kosten / Jahr:600 €
Ergebnisse:
Bruttomietrendite:4,80 %
Nettomietrendite:4,15 %
Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger):20,8x
Gesamtinvestition:275.000 €

Szenario 2: Mehrfamilienhaus als Renditeobjekt

Ertragsberechnung für ein Wohnobjekt mit höheren Nebenkosten und Mieteinnahmen.

Eingabewerte:
Kaufpreis:650.000 €
Kaufnebenkosten (12 %):78.000 €
Monatliche Kaltmiete:3.250 € (39.000 € / Jahr)
Wohnfläche:220 m²
Nicht umlagefähige Kosten / Jahr:2.400 €
Ergebnisse:
Bruttomietrendite:6,00 %
Nettomietrendite:5,03 %
Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger):16,7x
Gesamtinvestition:728.000 €

Sonderfälle & Häufige Fehler

Wichtige Einflussfaktoren bei der Mietrendite-Berechnung: • Kaufnebenkosten: Die Bruttomietrendite täuscht oft eine zu hohe Verzinsung vor, weil Grunderwerbsteuer, Notar- und Maklerkosten (10–15 %) unberücksichtigt bleiben. Maßgeblich ist stets die Nettomietrendite. • Nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten: Instandhaltungsrücklage und Verwaltergebühren dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden und verringern den Reingerteag der Immobilie. • Leerstandsrisiko: Für einen realistischen Vergleich solltest du einen Puffer von 2–5 % der Jahresmiete für eventuelle Leerstände einkalkulieren. • Gebäude-AfA (§ 7 EStG): Durch die Gebäudeabschreibung (2 % bis 3 % p.a. des Gebäudeanteils) lassen sich die zu versteuernden Mieteinnahmen in der Steuererklärung spürbar reduzieren.

Amtliche Primärquellen & Rechtsgrundlagen

Verifiziert 2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist eine gute Mietrendite im Jahr 2026?
In deutschen Großstädten (A-Lagen) liegt eine marktübliche Nettomietrendite bei 3,0 % bis 4,0 %. In B- und C-Lagen sind Nettorenditen von 4,5 % bis 6,0 % realistisch.
Worin unterscheidet sich die Brutto- von der Nettomietrendite?
Die Bruttomietrendite setzt lediglich die Kaltmiete ins Verhältnis zum Nacktkaufpreis. Die Nettomietrendite berücksichtigt zusätzlich alle Kaufnebenkosten sowie die nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten.
Wie interpretiert man den Kaufpreisfaktor?
Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten nötig sind, um den Kaufpreis abzudecken. Ein Faktor unter 20 gilt als günstig, Werte über 25 bis 30 signalisieren ein hohes Preisniveau.

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