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Fachlich geprüft von Ali B.Stand: 2026Aktualisiert am 2026-09-09

Entbindungstermin-Rechner (Naegele-Regel) 2026

Der Entbindungstermin-Rechner 2026 berechnet den voraussichtlichen Geburtstermin (EGT) deines Babys auf Basis der erweiterten Naegele-Regel unter Berücksichtigung deiner persönlichen Zykluslänge. Neben dem Geburtstermin erfährst du sofort deine aktuelle Schwangerschaftswoche (SSW), das geschätzte Befruchtungsdatum sowie den exakten Beginn und das Ende deines gesetzlichen Mutterschutzes nach § 3 MuSchG.

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Entbindungstermin-Rechner (Naegele-Regel)

Berechne den Geburtstermin (EGT), SSW und Mutterschutzbeginn

28 Tage

Standard sind 28 Tage (Erweiterte Naegele-Regel berücksichtigt Abweichungen).

Dein Ergebnis
Errechneter Geburtstermin (EGT)🍼
22. April 2027

Noch ca. 224 Tage bis zur Geburt

Aktuelle SSW
SSW 8 + 0

1. Trimester

Empfängnis
30. Juli 2026

Eisprung (ca.)

Mutterschutz
11. März 2027 bis 17. Juni 2027

6 W. vor bis 8 W. nach EGT (§ 3 MuSchG)

Medizinischer Hinweis: Der Entbindungstermin basiert auf der erweiterten Naegele-Regel. Nur ca. 4 % aller Kinder kommen exakt am EGT zur Welt; ein Zeitraum von ±2 Wochen gilt als vollkommen normal. Maßgebend ist stets die Ultraschall-Datierung durch die Frauenärztin/den Frauenarzt.

So funktioniert die Berechnung (Gesetzesstand 2026)

So funktioniert die Berechnung des Entbindungstermins: 1. **Erweiterte Naegele-Regel**: EGT = Erster Tag der letzten Regel (LMP) + 7 Tage - 3 Monate + 1 Jahr + (Zykluslänge - 28 Tage) Alternativ entspricht dies 280 Tagen ab der letzten Regel zuzüglich der Zyklusabweichung. 2. **Befruchtungszeitpunkt (Konzeption)**: Der Eisprung findet im Schnitt 14 Tage vor dem Ende des Zyklus statt. Bei einem 28-Tage-Zyklus liegt die Befruchtung etwa am 14. Tag nach Regelbeginn. 3. **Mutterschutzfristen (§ 3 MuSchG)**: - **Beginn**: 6 Wochen (42 Tage) vor dem errechneten Geburtstermin (EGT). - **Ende**: Regulär 8 Wochen (56 Tage) nach der tatsächlichen Entbindung (bei Früh- oder Mehrlingsgeburten verlängert auf 12 Wochen).

Beispielrechnungen (Praxis-Szenarien 2026)

Szenario 1: Regelmäßiger 28-Tage-Zyklus (Standard-Berechnung)

Erster Tag der letzten Regelblutung am 1. Januar bei einem regulären 28-Tage-Zyklus.

Eingabewerte:
Erster Tag der Regel (LMP):01.01.2026
Zykluslänge:28 Tage (Standard)
Ergebnisse:
Errechneter Geburtstermin (EGT):08.10.2026
Geschätzte Empfängnis:15.01.2026 (Eisprung)
Mutterschutzbeginn:27.08.2026 (6 Wochen vor EGT)
Mutterschutzende:03.12.2026 (8 Wochen nach EGT)

Szenario 2: Verlängerter 32-Tage-Zyklus (Späterer Eisprung)

Erster Tag der letzten Regelblutung am 1. Januar bei einer verlängerten Follikelphase (32-Tage-Zyklus).

Eingabewerte:
Erster Tag der Regel (LMP):01.01.2026
Zykluslänge:32 Tage (+4 Tage gegenüber Standard)
Ergebnisse:
Errechneter Geburtstermin (EGT):12.10.2026 (+4 Tage verschoben)
Geschätzte Empfängnis:19.01.2026
Mutterschutzbeginn:31.08.2026
Mutterschutzende:07.12.2026

Szenario 3: Verkürzter 24-Tage-Zyklus (Früherer Eisprung)

Erster Tag der letzten Regelblutung am 1. Januar bei einem kürzeren Zyklus von 24 Tagen.

Eingabewerte:
Erster Tag der Regel (LMP):01.01.2026
Zykluslänge:24 Tage (-4 Tage gegenüber Standard)
Ergebnisse:
Errechneter Geburtstermin (EGT):04.10.2026 (-4 Tage früher)
Geschätzte Empfängnis:11.01.2026
Mutterschutzbeginn:23.08.2026
Mutterschutzende:29.11.2026

Sonderfälle & Häufige Fehler

Wichtige medizinische und rechtliche Hinweise zum Geburtstermin: 1. Warum nur 4 % aller Babys am EGT geboren werden: Der errechnete Entbindungstermin ist ein mathematischer Mittelwert. Eine Geburt im Zeitraum von 2 Wochen vor bis 2 Wochen nach dem EGT (37+0 bis 41+6 SSW) gilt medizinisch als völlig termingerecht und normal. 2. Präzisierung durch den Ultraschall (SSL-Messung): In den ersten 12 Schwangerschaftswochen misst die Frauenärztin oder der Frauenarzt beim Ultraschall die Scheitel-Steiß-Länge (SSL) des Embryos. Weicht die Entwicklung um mehr als 5 bis 7 Tage von der Naegele-Rechnung ab, wird der EGT im Mutterpass angepasst. 3. Mutterschutz bei Terminverschiebung oder Frühgeburt: - Wenn das Baby früher kommt: Die vor der Geburt nicht verbrauchten Schutztage verfallen nicht! Sie werden automatisch an die 8-wöchige Schutzfrist nach der Geburt angehängt. - Wenn das Baby später kommt: Der Mutterschutz vor der Geburt verlängert sich einfach bis zum tatsächlichen Entbindungstag. Die 8 Wochen Schutzfrist nach der Geburt beginnen erst am Tag nach der Entbindung.

Amtliche Primärquellen & Rechtsgrundlagen

Verifiziert 2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie genau ist der berechnete Entbindungstermin?
Der Rechner bietet eine hervorragende erste Orientierung. Da der genaue Eisprung und die Einnistung leicht schwanken können, dient der EGT als Richtwert. Der Frauenarzt bestätigt oder korrigiert den Termin im Mutterpass beim ersten Ultraschall.
Wie berechnet sich der Beginn des Mutterschutzes?
Gemäß § 3 Mutterschutzgesetz (MuSchG) beginnt die gesetzliche Schutzfrist exakt 6 Wochen (42 Tage) vor dem errechneten Geburtstermin. In dieser Zeit müssen werdende Mütter nicht mehr arbeiten, dürfen es auf eigenen Wunsch aber freiwillig tun.
Wie lange dauert der Mutterschutz nach der Geburt?
Der reguläre Mutterschutz nach der Entbindung beträgt 8 Wochen (56 Tage). Bei Frühgeburten, Mehrlingsgeburten oder wenn beim Baby eine Behinderung festgestellt wird, verlängert sich die Schutzfrist nach der Geburt auf 12 Wochen (84 Tage).
Warum ist die Zykluslänge für die Berechnung wichtig?
Die Standard-Naegele-Formel geht von einem 28-Tage-Zyklus aus. Da der Eisprung in der Regel etwa 14 Tage VOR der nächsten Periode stattfindet, verschiebt ein längerer oder kürzerer Zyklus den Befruchtungszeitpunkt und damit auch den Geburtstermin.
Wie liest man die Abkürzung SSW (z. B. SSW 12 + 3)?
Die Zahl vor dem Plus steht für die bereits vollendeten Schwangerschaftswochen, die Zahl nach dem Plus für die zusätzlichen Tage. 'SSW 12 + 3' bedeutet also: 12 Wochen und 3 Tage Schwangerschaft (du befindest dich in der 13. Schwangerschaftswoche).

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